Sonntag 6 April •Fifth Sunday of Lent
Gegenwart
Herr, Gott, mein Schöpfer,
sei mir jetzt nahe.
Meine Seele verlangt nach deiner Gegenwart.
Freiheit
„In diesen Tagen hat mich Gott
wie ein Lehrer in der Schule gelehrt“ (St. Ignatius).
Ich erinnere mich daran, dass Gott mich noch Dinge lehren muss
und ich bitte um die Gnade, sie zu hören und dass sie mich ändern.“
Aufmerksamkeit
In diesem Augenblick wende ich dir meine Gedanken zu.
Ich lege meine Aufgaben und das, was mich gedanklich beschäftigt, zur Seite.
In deiner Gegewart werde ich ruhen und mich stärken.
Das Wort Gottes
Johannes 8, 1-111 Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. 3 Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte 4 und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. 5 Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? 6 Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie hartnäckig weiter fragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. 10 Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? 11 Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!,
Inspiration
In dieser letzten Woche seines Lebens, als seine Zuhörer nach Hause gingen, verbrachte Jesus seine Nächte am Fuße des Ölbergs im Garten Gethsemane, wo er betete und schlief. Jeden Morgen machte er sich in aller Frühe auf den Weg zum Tempel, um zu predigen und zu lehren, wobei er täglich Gefahr lief, verhaftet zu werden. Wenn wir uns jetzt mit ihm im Gebet treffen, können wir mit ihm darüber sprechen, wie diese letzte Woche war.
Jesus hat immer den Sünder geliebt und nicht die Sünde. "Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!" Jesus sagte an anderer Stelle: "Ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten. Lasst uns beten, um ihn in seiner großen Barmherzigkeit nachzuahmen.
Gespräch
Ich frage mich manchmal, was ich dir sagen könnte, wenn ich dich, Herr, persönlich treffen würde.
Vermutlich würde ich sagen „Danke, Herr“, dass du immer für mich da bist.
Ich weiß bestimmt, dass es Zeiten gab, in denen du mich getragen hast, Herr,
als ich durch deine Kraft durch dunkle Zeiten in meinen Leben gekommen bin.
Zusammenfassung
Ich danke Gott für Sein Geschenk der Liebe.
Mit Freude und Hoffnung gehe ich weiter
Um seinem Volk zu dienen.
Amen
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