Freitag 6 März
Gegenwart
Herr du bist immer da
und wartest auf mich.
Möge ich niemals zu beschäftigt sein
um Zeit für deine Gegenwart zu finden.
Freiheit
Dein Tod am Kreuz hat mich befreit.
Ich kann in Freude und Freiheit leben
ohne Angst vor dem Tod.
Deine Gnade kennt keine Grenzen.
Aufmerksamkeit
Herr, du hast mich das „Licht der Welt“ genannt.
Lass mich immer erkennen, wem ich nach deinem Willen dienen soll,
den Hungernden und Obdachlosen,
den Kranken und Bedürftigen,
den Fremden und Flüchtlingen.
Das Wort Gottes
Matthäus 21, 33-43; 45-4633 Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. 34 Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte holen zu lassen. 35 Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, wieder einen anderen steinigten sie. 36 Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. 37Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. 38Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, damit wir sein Erbe in Besitz nehmen. 39Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. 40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt: Was wird er mit jenen Winzern tun? 41 Sie sagten zu ihm: Er wird diese bösen Menschen vernichten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
42 Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen:
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen?
43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.
45 Als die Hohepriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach. 46 Sie suchten ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten die Menge, weil sie ihn für einen Propheten hielt.
Inspiration
Als der Gutsbesitzer seinen Sohn schickte, um die von den Pächtern geschuldete Pacht einzutreiben, wurde der junge Mann schändlich behandelt und letztendlich umgebracht. So erging es auch Jesus, als der Vater enorme Großzügigkeit zeigte, indem er ihn zu uns sandte. Und doch war Gott in der Lage, aus der Misshandlung seines Sohnes etwas Großes zu machen. Das Kreuz, der Baum des Todes, ermöglichte es Gott, uns allen das Ausmaß seiner Güte zu offenbaren.
Gespräch
„Bleibt und wachet mit mir.“
Dies waren deine Worte an die Jünger
vor deinem Leiden und Tod.
Ich weiss, Herr, dass du bei mir bleibst und über mich wachst.
alle Tage meines Lebens.
Zusammenfassung
Erfüllt von der liebenden Gegenwart Gottes
bitte ich Ihn um seinen Segen und um Leitung meiner Schritte,
während ich sein Werk in meinen täglichen Leben vollbringe.
Amen
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