Montag 23 März
Gegenwart
„Sei still und wisse, dass ich Gott bin.“ Herr, deine Worte führen uns in die Stille und Großartigkeit deiner Gegenwart
Freiheit
Herr, ich bitte dich um die Gnade zu erkennen,
dass die Umsetzung deines Willens eine Freude ist,
denn dein Wille ist meine tiefste Sehnsucht
und du willst immer, was am besten für mich ist.
Aufmerksamkeit
Um etwas gegenüber aufmerksam zu sein, muss man sich der Sache bewusst sein. Lieber Gott, hilf mir zu gedenken, dass du mir Leben geschenkt hast. Vielen Dank für das Geschenk des Lebens. Lehre mich langsam zu machen, still zu sein und die für mich geschaffenen Freuden zu genießen; mir der Schönheit meiner Umgebung bewusst zu sein: Das Wunder der Berge, die Stille der Seen, die Zerbrechlichkeit eines Blütenblatts. Ich muss mich daran erinnern, dass all dies von dir kommt.
Das Wort Gottes
Johannes 8, 1-111 Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. 3 Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte 4 und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. 5 Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? 6 Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie hartnäckig weiter fragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. 10 Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? 11 Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!,
Inspiration
Versuchen wir, uns die Todesangst der Frau vorzustellen, die so plötzlich öffentlich in ihrer Schuld erwischt wurde. Die Lage scheint hoffnungslos für sie zu sein. Als nächstes wird Jesus aufgefordert, seine Meinung zu äußern. Wie ermutigt oder entmutigt Euch sein Umgang mit der angeklagten Frau? Wie war die Haltung der religiösen Führer gegenüber der Frau und wie unterschied sie sich von Jesu Reaktion? Was verrät dieser Abschnitt über Gottes Sicht der Sünde? Für welche sündigen Verhaltensweisen oder Reaktionen muss ich Gott um Vergebung bitten?
Gespräch
„Jetzt also gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.“. (Römer 8:1). Ich wende mich an den Einen, der mich liebt und mich besser kennt, als ich mich selbst lieben oder kennen kann. Ich bitte Ihn um alles, was ich zu diesem Zeitpunkt brauche.
Zusammenfassung
Erfüllt von der liebenden Gegenwart Gottes
bitte ich Ihn um seinen Segen und um Leitung meiner Schritte,
während ich sein Werk in meinen täglichen Leben vollbringe.
Amen
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