Donnerstag 2 April •Holy Thursday
Gegenwart
„Die Welt ist mit der Größe Gottes geladen.“ (Gerard Manley Hopkins)
Ich verweile einen Augenblick in der Gegenwart Gottes um mich herum,
in jedem Teil meines Körpers,
und tief in meinem Sein.
Freiheit
Durch Gottes Gnade wurde ich zu einem Leben in Freiheit geboren,
und kann die Freuden, die mein Schöpfer für mich geschaffen hat, genießen.
Lieber Gott, gewähre, dass ich so lebe wie du es beabsichtigst
in vollem Vertrauen auf deine liebende Fürsorge.
Aufmerksamkeit
Jesus, danke für diesen Moment, in dem ich mir deiner Gegenwart bewusst bin. Hilf mir, dass ich deiner Gegenwart in meinem Alltag und in allen, die mir begegnen, immer bewusster werde.
Das Wort Gottes
Johannes 13, 1-151 Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung. 2 Es fand ein Mahl statt und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn auszuliefern. 3 Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, 4stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. 5 Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. 6 Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen? 7 Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen. 8 Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. 9Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. 10Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. , Auch ihr seid rein, aber nicht alle.11 Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
12 Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? 13 Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. 14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. 15 Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.
Inspiration
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit einem langen Abschnitt aus dem Evangelium zu beten. Es kann hilfreich sein, wenn man beginnt zu lesen und dann innezuhalten, wenn ein Wort oder ein Teil der Geschichte einen anspricht. Man kann sich z.B. vorstellen, dabei zu sein und zu beobachten, wie Jesus den Jüngern die Füße wäscht. Oder man stellt sich vor, dass man selbst ein Jünger ist und darauf wartet, an die Reihe zu kommen, um die Füße gewaschen zu bekommen. Fühlt man sich würdig, sich von Jesus die Füße waschen zu lassen? Petrus hat die tiefere Bedeutung von Jesu Beispiel nicht verstanden. Wir könnten um Verständnis beten für das, was Gott für uns getan hat.
Gespräch
Was sind meine Gefühle, wenn ich bete und über Gottes Wort nachdenke?
Ich stelle mir vor, dass Jesus selbst in meiner Nähe sitzt oder steht und öffne mein Herz für ihn.
Zusammenfassung
Ich danke Gott für Sein Geschenk der Liebe.
Mit Freude und Hoffnung gehe ich weiter
Um seinem Volk zu dienen.
Amen
Copyright © 1999-2026 Sacred Space. All rights reserved.
Sacred Space ist ein Dienst der irischen Jesuiten.