Mittwoch der 2. Woche der Fastenzeit
Nature
Heartsong from Inner Music
By Madeleine Doherty (CD1 track 2)
Instrumental harp music based on Madeline's meditations. www.madeleinedoherty.ie
Shen Khar Venakhi from Crux Vocal Ensemble
By Crux Vocal Ensemble
Crux is a gathering of voices on the Atlantic fringe of Europe in the historic city of Dublin. www.cruxvocalensemble.com
Nature from
By
ohne Musik
Mittwoch der 2. Woche der Fastenzeit
Herr, ich danke Dir, dass Du mich auf meinem Lebensweg begleitest, jeden Tag und in jedem Augenblick, auch in diesem. Hilf mir, mir jetzt Deine Gegenwart bewusst zu machen…
Römer 12:9-13
Die Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Freut euch in der Hoffnung, seid geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen; gewährt jederzeit Gastfreundschaft!
Wow! Das ist eine Menge zu schlucken. Wenn wir all das tun könnten, die ganze Zeit, dann würden wir unseren christlichen Glauben wirklich leben. Aber wir sind Menschen. Wir sind stolz, ungeduldig und scheinheilig. Wir wenden uns von den Bedürftigen ab, wenn es unbequem ist, wenn es sich negativ auf unsere Immobilienpreise auswirkt oder wenn es von uns verlangt, mehr zu geben, als uns lieb ist. Das NIMBY-Phänomen – not in my back yard – (nicht in meinem Revier) wurde wiederbelebt. Anstatt einen kritischen Blick auf unsere Überzeugungen zu werfen und uns zu fragen, was wir tun könnten, um etwas zu verändern, ignorieren wir, was passiert, weil es uns persönlich nicht betrifft. Was aber, wenn es eines Tages doch passiert? Was ist, wenn wir eines Tages die Menschen sind, die niemand haben will? Was dann?
Lieber Gott, hilf mir, meine Augen für die Wirklichkeit zu öffnen und meine Überzeugungen kritisch zu hinterfragen. Gewähre mir die Gnade, mich in die Lage eines anderen Menschen zu versetzen und herauszufinden, was ich tun kann, um ihm zu helfen. Wenn ich auch bei nur einem Menschen etwas bewirken kann, ist das schon ein Anfang. Hilf mir, meinen Glauben zu leben. Amen.