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Easing from Journey

By Jamendo (track 16)

https://www.jamendo.com/en/track/643145/easing

Nature

Heartsong from Inner Music

By Madeleine Doherty (CD1 track 2)

Instrumental harp music based on Madeline's meditations. www.madeleinedoherty.ie

Shen Khar Venakhi from Crux Vocal Ensemble

By Crux Vocal Ensemble

Crux is a gathering of voices on the Atlantic fringe of Europe in the historic city of Dublin. www.cruxvocalensemble.com

Shen Khar Venakhi from Crux Vocal Ensemble

By Crux Vocal Ensemble

Crux is a gathering of voices on the Atlantic fringe of Europe in the historic city of Dublin. www.cruxvocalensemble.com

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Dreams

Präsenz

Ich trete vor Dich hin, oh Herr, und ich nehme mir einen Moment Zeit, um meinen Geist von all den widersprüchlichen Gedanken hinsichtlich dieser Entscheidung, die ich treffen muss, zu befreien. Ich lege diese Entscheidung in Deine Hände und bitte Dich, mir Deinen Heiligen Geist zu senden, damit er mich durch diesen Entscheidungsprozess leitet. Ich bleibe offen für alle Optionen und Möglichkeiten, die mir durch meine Träume und Wünsche bewusst werden könnten. Komm, Heiliger Geist, und führe mich auf diesem Weg.

Träume

„Dream the Impossible Dream“ – erinnert Ihr Euch an dieses alte Lied? Ich weiß nicht, woher es stammt, aber es erinnert uns daran, dass wir alle geheime oder schüchterne Hoffnungen für uns selbst hegen. Natürlich führen sie zu nichts, wenn wir nicht innehalten und ihnen Gehör schenken.

Mary Oliver hat ein Gedicht verfasst, das aus nur sieben kleinen Wörtern besteht. Ich liebe es. Der Titel ist allerdings etwas feierlicher: „Anweisungen für ein Leben“. Und hier ist das Gedicht:

„Sei aufmerksam. Lass Dich überraschen. Erzähle davon.“

Nun sind wir dazu eingeladen, unseren Hoffnungen,Träumen und Wünschen Beachtung zu schenken.

Seien wir überrascht, denn sie eröffnen uns ganz neue Möglichkeiten für uns selbst.

Erzählen wir davon in dem Sinne, dass wir auf uns selbst hören. Hören wir auf die Geschichte, die beginnen und sich entfalten kann.

Wie Papst Franziskus sagte: „Lasst Euch Eure Träume nicht rauben. Lasst nicht zu, dass sie schrumpfen.“

Betrachtung

Wir müssen unsere wunderbaren Träume beachten. Häufig erkennen wir ihre Kraft erst, wenn wir uns ihnen zuwenden, und oft erfahren wir ihr Potenzial zum Guten erst, wenn wir uns ihnen überlassen.

Große Führungspersönlichkeiten haben ausnahmslos große Träume. Denken wir z.B. an Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Helen Keller, Nelson Mandela, Dorothy Day oder Ignatius von Loyola: allesamt Träumer. „Ich habe einen Traum …“, sagte Martin Luther King in seiner berühmten Rede im August 1963 – ein Traum von Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit für alle, unabhängig von Rasse oder Hautfarbe. Dieser Traum hatte einen hohen Preis: Er kostete ihn das Leben. Doch trotz all des damit verbundenen Leids trug sein Traum Früchte, indem er radikale Veränderungen in den Vereinigten Staaten herbeiführte, und er inspiriert auch heute noch Menschen auf der ganzen Welt dazu, sich für Gerechtigkeit und Versöhnung einzusetzen.

Auch Ignatius von Loyola entdeckte bereits im 16. Jahrhundert seinen Lebenstraum. Von Natur aus ein Mann der Tat, war er bewegungsunfähig, nachdem sein linkes Bein in einer Schlacht zertrümmert worden war. Seine langwierige Genesungszeit zwang ihn dazu, Bilanz über sein Leben zu ziehen, und er stellte fest, dass sein wahrer Traum nicht, wie er geglaubt hatte, in Ehren und materiellem Erfolg lag, sondern in etwas viel Größerem: nämlich dazu beizutragen, Jesu Traum für unsere Welt zu verwirklichen. Und so begab er sich auf eine Entdeckungsreise, um herauszufinden, was dies für ihn bedeuten könnte. Jahre später, nach vielen Versuchen und Irrwegen, versammelte er eine Gruppe gleichgesinnter Menschen um sich, und so begann eine neue Phase seines Traums – eine Phase, die weit über seinen eigenen Tod hinaus andauerte und bis heute in dem von ihm gegründeten Orden, der Gesellschaft Jesu (Jesuiten), fortbesteht.

Wir sollten niemals die Kraft unserer Träume unterschätzen. Martin Luther King, Ignatius von Loyola und die anderen haben es gewagt, große Träume zu träumen, und indem sie sich den großen Herausforderungen ihrer Zeit stellten, haben sie die Welt verändert. Sind wir bereit, große Träume zu träumen und uns inspirieren zu lassen, um auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren? Nur wenige Menschen sind dazu berufen, ein weiterer Martin Luther King oder ein Ignatius von Loyola zu sein, doch wir alle sind dazu berufen, den großen Traum in unserem Herzen zu finden und unser Leben damit zu verbringen, ihn zu verfolgen. Was ist Dein Traum?

Unsere tiefste Angst ist nicht unsere Unzulänglichkeit. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns: „Wer bin ich, dass ich brillant, wunderschön, talentiert und fabelhaft sein darf?“ Aber eigentlich: Wer bist du dass du es nicht sein darfst? Wir sind Kinder Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn wir uns klein machen. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die uns innewohnt, zum Ausdruck zu bringen. Sie ist nicht nur in einigen von uns vorhanden, sondern in jedem Menschen. Und wenn wir unser eigenes Licht leuchten lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, dasselbe zu tun. – Nelson Mandela

Jesus sagte: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. – Lk 4,18–19

Der nächste Schritt

Mit ganzem Herzen vertrau auf den HERRN, / bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade! Sprüche 3,5–6. Sei offen für deine Träume.

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