Lukas 10, 1-9

1 Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte 2 Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! 3 Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. 4 Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemanden auf dem Weg! 5 Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! 6 Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! 8 Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt; 9 heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe! ,


Reflexion on Lukas 10, 1-9

Inspiration - 2026-06-13 Tägliches Gebet

Im Leben der Pfarreien und der Gemeindemitglieder heutzutage bemerken wir immer wieder die Güte von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und ihre Dienste für andere anbieten. Papst Franziskus fordert uns immer wieder auf, den Blick auf die Ränder zu richten – sozusagen Vorreiter zu sein, zuerst wahrzunehmen, was getan werden muss, und nicht zu zögern, mit Großzügigkeit und Großherzigkeit vorzugehen. Wir alle verfügen über Gaben und Talente, wenn auch ganz unterschiedlicher Art, und so bitten wir den Herrn der Ernte, uns einige seiner Anhänger zu schicken, die sich an der Mission beteiligen.