Lukas 11, 5-13 Einheitsübersetzung 2016
5 Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote; 6 denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen und ich habe ihm nichts anzubieten! 7wird dann der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben? 8 Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
9 Darum sage ich euch: Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet. 10 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. 11 Oder welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet, gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange 12 oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? 13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.
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Reflexion on Lukas 11, 5-13 Einheitsübersetzung 2016
Inspiration - 2026-10-08 Tägliches Gebet
Meine Mutter pflegte eine reizende Gewohnheit, wenn sie sich verzweifelt wünschte, dass ihr eine Bitte erfüllt würde. Ich weiß nicht, welche Vorbereitungen sie traf, aber ich war es gewohnt, dass sie zu mir kam und sagte, ich müsse ihr Anliegen an die richtige Stelle weiterleiten. Aus irgendeinem Grund glaubte sie, ich wüsste vielleicht ein Geheimwort, das sicherstellte, dass die Bitte wohlwollend aufgenommen würde. Kurze Zeit später kam sie wieder, um mir zu bestätigen, dass ihre Bitte erfüllt worden war, und bat mich, mich unbedingt bei der entsprechenden Stelle zu bedanken. Ich glaube, sie wollte sichergehen, dass sie bei den richtigen Stellen einen guten Ruf genoss.