Lukas 12, 13-21 Einheitsübersetzung 2016
13 Einer aus der Volksmenge bat Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen! 14 Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler bei euch eingesetzt? 15 Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier! Denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin, dass einer im Überfluss seines Besitzes lebt. 16 Und er erzählte ihnen folgendes Gleichnis: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. 17 Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. 18 Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. 19 Dann werde ich zu meiner Seele sagen: Seele, nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freue dich! 20 Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast? 21 So geht es einem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber bei Gott nicht reich ist.
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Reflexion on Lukas 12, 13-21 Einheitsübersetzung 2016
Inspiration - 2026-10-19 Tägliches Gebet
Uns wird gesagt, dass Gott sich nicht damit belästigen lassen kann, für uns das zu tun, wozu wir selbst in der Lage sind. Jesus kam nicht, um als Richter oder Schlichter in einer Erbschaftssache zu fungieren. Er kam, um die Menschen vor Gier und vor dem Anhäufen und Horten weltlicher Schätze zu warnen.
Die Scheunen des reichen Mannes, dessen Land reichlich Ertrag brachte, quollen über, doch sein geistliches Leben war verarmt. Reich vor Gott zu sein, lässt sich als die Fähigkeit definieren, dankbar für Gottes Segnungen zu sein und dies zum Ausdruck zu bringen.