Lukas 12, 39-48 Einheitsübersetzung 2016
39 Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. 40 Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
41 Da sagte Petrus: Herr, sagst du dieses Gleichnis nur zu uns oder auch zu allen? 42 Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über sein Gesinde einsetzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die Tagesration gibt? 43 Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! 44 Wahrhaftig, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes Vermögen einsetzen. 45 Wenn aber der Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verspätet sich zu kommen! und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, 46 dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen. 47 Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. 48 Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.
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Reflexion on Lukas 12, 39-48 Einheitsübersetzung 2016
Inspiration - 2025-10-22 Tägliches Gebet
Der heilige Ignatius von Loyola sagte, dass Gott sich mit jeder Seele direkt beschäftigt, und dass keine zwei Menschen den gleichen Weg zu Gott gehen. Da es sich beim Gebet um eine Beziehung handelt, müssen wir alle durch Übung und Beharrlichkeit den besten Weg zum Gebet für uns selbst finden. Gott schenkt allen Menschen unterschiedliche Gnaden und erwartet dafür unterschiedliche Erträge. Beten wir, dass wir unserer jeweiligen Berufung durch Gott treu bleiben und die Gaben und Gnaden, die uns gegeben wurden, gut nutzen.