Lukas 14, 15-24 Einheitsübersetzung 2016

15 Als einer der Gäste das hörte, sagte er zu Jesus: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf. 16 Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein. 17 Zur Stunde des Festmahls schickte er seinen Diener aus und ließ denen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, alles ist bereit! 18 Aber alle fingen an, einer nach dem anderen, sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muss dringend gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich! 19 Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, um sie zu prüfen. Bitte, entschuldige mich! 20 Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen. 21 Der Diener kehrte zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Verkrüppelten, die Blinden und die Lahmen hierher! 22 Und der Diener meldete: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; und es ist immer noch Platz. 23 Da sagte der Herr zu dem Diener: Geh zu den Wegen und Zäunen und nötige die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird. 24 Denn ich sage euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen.


Reflexion on Lukas 14, 15-24 Einheitsübersetzung 2016

Inspiration - 2026-11-03 Tägliches Gebet

Obgleich ein herrliches Mahl für sie zubereitet worden war, schienen die geladenen Gäste die ihnen zuteil werdende Ehre nicht zu würdigen. Die Freundlichkeit des Hausherrn wurde ihm ins Gesicht zurückgeschleudert. Ebenso erging es der Güte des Vaters uns gegenüber. Die Unhöflichkeit der Eingeladenen wurde nur noch durch ihre Undankbarkeit übertroffen. Mögen wir erkennen und dankbar sein, dass wir dass wir so privilegiert sind und auf der Gästeliste stehen.