Lukas 18, 1-8 Einheitsübersetzung 2016

1 Jesus sagte ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: 2 In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. 3 In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher! 4 Und er wollte lange Zeit nicht. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht; 5 weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe lässt, will ich ihr Recht verschaffen. 6 Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 7 Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen zögern? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?


Reflexion on Lukas 18, 1-8 Einheitsübersetzung 2016

Inspiration - 2025-11-15 Tägliches Gebet

Manche Menschen, deren wiederholte Gebete nicht erhört wurden, beginnen zu zweifeln, dass Gott sie hört. Aber Gott hört jedes Gebet und wird auf die Weise antworten, die für jeden Menschen am besten ist. Da es beim Gebet um eine Beziehung geht, verändert uns jedes Gebet, das wir von Herzen sprechen, und bringt uns näher zu Gott. Im wahrsten Sinne des Wortes ist das Gebet seine eigene Belohnung und ein außergewöhnliches Privileg. Beten wir um tieferes Vertrauen beten.