Lukas 18, 9-14
9 Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Gleichnis: 10 Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stellte sich hin und sprach bei sich dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den zehnten Teil meines ganzen Einkommens. 13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt nach Hause hinab, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
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Reflexion on Lukas 18, 9-14
Inspiration - 2026-03-14 Tägliches Gebet
Zwei Männer gingen in den Tempel, um zu beten. Der eine kehrte zurück, ohne dass ihm eine Gabe zuteil geworden zu sein schien, während der andere mit einem Gefühl der Dankbarkeit in seinem Herzen in sein Haus zurückkehrte. Wenn für beide ihr Besuch unterschiedliche Ergebnisse zeitigte, worin unterschied sich ihre Vorgehensweise? Wie kann die Geschichte die Art und Weise verändern, wie ich selbst an das Gebet herangehe?