Lukas 4, 24-30
24 Und er setzte hinzu: Amen, ich sage euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. 25Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. 26Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. 27 Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. 28 Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. 29 Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. 30 Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg.
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Reflexion on Lukas 4, 24-30
Inspiration - 2026-03-09 Tägliches Gebet
Waren die Zuhörer, denen wir im heutigen Evangelium begegnen, besonders aufgebracht, weil sie sahen, dass Jesus sich genauso um die Feinde Israels sorgte wie um die Juden selbst? Wir alle wissen, dass es nicht klug ist, zu großzügig über Feinde zu sprechen, besonders in Kriegszeiten. Du hast uns jedoch gelehrt, Herr, dass der Vater keine Lieblinge hat, und hast uns den Heiligen Geist gesandt, um uns zu befähigen, uns von unserer besten Seite zu zeigen, nicht nur gegenüber unseren Freunden, sondern auch gegenüber denen, die uns weniger nahe stehen.