Markus 13, 24-32

24 Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal,

wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen;

25 die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

26 Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. 27 Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

28 Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. 29 So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass er nahe vor der Tür ist. 30 Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. 31 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

32 Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.


Reflexion on Markus 13, 24-32

Inspiration - 2024-11-17 Tägliches Gebet

Wenn wir uns dem Ende des Kirchenjahres nähern, werden wir an die Endzeit erinnert, in der der Menschensohn auf den Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen wird. Herr, hilf uns, die tiefere Botschaft der Hoffnung zu erkennen, die du uns versprichst, indem du uns zum ewigen Leben versammelst.

In einer vergänglichen Welt lernen wir, die Zeichen der Zeit und der Jahreszeiten zu beachten und zu wissen, wann der Sommer naht. Wir sollen uns nicht mit der Frage beschäftigen, wann und wie Jesus kommen könnte. Hilf uns den Glauben zu bewahren, inmitten des Wandels und des Endes sicher zu ruhen und zu wissen, dass Deine lebendigen Worte niemals vergehen werden.