Markus 6, 34-44
34 Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. 35 Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. 36 Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können! 37 Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen zu essen geben? 38 Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und außerdem zwei Fische. 39 Dann befahl er ihnen, sie sollten sich in Mahlgemeinschaften im grünen Gras lagern. 40 Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder. 41 Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. 42 Und alle aßen und wurden satt. 43 Und sie hoben Brocken auf, zwölf Körbe voll, und Reste von den Fischen. 44 Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.
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Reflexion on Markus 6, 34-44
Inspiration - 2026-01-08 Tägliches Gebet
Die, die kommen, um den Herrn zu hören, spüren wahrscheinlich, dass sowohl ihr Körper wie auch ihr Geist neuer Energie bedarf, selbst wenn ihnen das so nicht bewusst ist. Ist es nicht genau das, was er für uns zu tun sucht? Er will nicht nur unseren Hunger stillen, sondern kann auch unser Können und unsere Begabungen dazu nutzen, den Hunger derer zu stillen, denen wir begegnen. Denken wir an die Gelegenheiten, an denen wir für andere Menschen da sein konnten. Bitten wir darum, dass sich solche Gelegenheiten wieder bieten mögen, und dass Jesus uns darin stärkt, mit lebensbejahender Fürsorge für unsere Mitmenschen da zu sein.