Markus 6, 45-52
45 Gleich darauf drängte er seine Jünger, ins Boot zu steigen und ans andere Ufer nach Betsaida vorauszufahren. Er selbst wollte inzwischen die Leute nach Hause schicken. 46 Nachdem er sich von ihnen verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten.
47 Als es Abend wurde, war das Boot mitten auf dem See, er aber war allein an Land. 48 Und er sah, wie sie sich beim Rudern abmühten, denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen; er ging auf dem See, wollte aber an ihnen vorübergehen. 49 Als sie ihn über den See gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf.50 Alle sahen ihn und erschraken. Doch er begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! 51 Dann stieg er zu ihnen ins Boot und der Wind legte sich. Sie aber waren bestürzt und fassungslos. 52 Denn sie waren nicht zur Einsicht gekommen, als das mit den Broten geschah; ihr Herz war verstockt.
“Copyright © 2021 National Council of Churches of Christ in the United States of America. Used by permission. All rights reserved worldwide.”
Reflexion on Markus 6, 45-52
Inspiration - 2026-01-09 Tägliches Gebet
Es ist recht klar ersichtlich, Herr, dass die Sorge um Deine Jünger Dir nie fern lag. Wenn immer sie wieder einmal in eine verdrießliche Lage gerieten, hast Du gehandelt. Bitte komme mir, wenn ich in die Enge getrieben und verschreckt bin, mit denselben Worten zu Hilfe, wie Du es mit Deinen Jüngern hier getan hast: „Seid getrost, ich bin es, fürchtet euch nicht.“