Matthäus 17, 10-13

10 Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen? 11 Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen. 12 Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. 13 Da verstanden die Jünger, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer sprach.


Reflexion on Matthäus 17, 10-13

Inspiration - 2026-12-12 Tägliches Gebet

Der Dialog im heutigen Evangelium spielt sich auf dem Weg hinab vom Berg ab, im Anschluss an die Verklärung Jesu vor Petrus, Jakobus und Johannes – als sein Antlitz „wie die Sonne“ leuchtete und seine Gewänder „weiß wie das Licht“ wurden. Mose und Elija erschienen neben Jesus, was erklärt, warum die Jünger nach Elija fragen. Sie erfahren, dass Elija und Johannes der Täufer nicht als Propheten erkannt wurden und deshalb leiden mussten, so wie auch Jesus von vielen nicht erkannt wird und ebenfalls abgelehnt und misshandelt werden wird.

Die Aufgabe Johannes des Täufers bestand darin, den Weg für Jesus zu bereiten, damit er in das Leben der Menschen treten konnte. Propheten aller Zeiten stellen unser behagliches Dasein in Frage und ermutigen uns, aufzuwachen und das Leben mit neuen Augen zu betrachten. Welche Propheten oder Botschafter der heutigen Zeit fallen uns ein? Was können wir von ihnen lernen? Wie weisen sie uns den Weg zu Gott?