Matthäus 28, 8-15

8 Sogleich verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und sie eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. 9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. 10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

11 Noch während die Frauen unterwegs waren, siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war. 12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld 13und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. 14Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. 15Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute.


Reflexion on Matthäus 28, 8-15

Inspiration - 2026-04-06 Tägliches Gebet

Die Nachricht, dass Jesus etwas Wundersames widerfahren ist, macht in Jerusalem schnell die Runde. Der erste Teil der Lesung beschreibt dies anschaulich. Ihr könnt entweder bei jenen verbleiben, die sich über die Nachricht freuen, oder die Reaktion anderer auf dieselbe Nachricht hat einen stärkeren Eindruck auf euch gemacht, und ihr wundert euch, wie zwei verschiedene Parteien zu derart gegensätzlichen Schlussfolgerungen kommen können.