Matthäus 9, 35; 10, 1, 5-8
35 Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
1 Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
5 Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht den Weg zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, 6 sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel! 7 Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
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Reflexion on Matthäus 9, 35; 10, 1, 5-8
Inspiration - 2026-12-05 Tägliches Gebet
- Das heutige Evangelium vermittelt eine Vision für die christliche Gemeinschaft. Jesus bedient sich des bekannten Bildes eines Hirten und seiner Herde, um die Aufgabe der Jünger zu verdeutlichen, die ausgesandt sind, um den „verlorenen Schafen des Hauses Israel“ die Frohe Botschaft zu verkünden. Er geht zudem mit gutem Beispiel voran und handelt mit Mitgefühl gegenüber den Menschenmengen, da diese „wie Schafe ohne Hirten“ sind.
- Gottes Herz ist von Mitgefühl für uns, Seine Herde, die „verlorenen Schafe“, bewegt. Wenn wir uns verloren fühlen – wie es uns allen zuweilen geht –, ist Jesus, unser Hirte, da, um uns zu führen und zu beschützen. Wenn wir Menschen begegnen, die leiden oder in Not sind, sind wir gerufen, ihnen Mitgefühl entgegenzubringen.